In der Ausstellung ,,Körper-Geist-Zeit“ im Haus der Kunst beschäftigten sich die beiden jungen Künstlerinnen Vanessa Müller und Anna Jäger mit dem Menschen.
Die Ausstellung ist im Rahmen einer besonderen Lernleistung im Fach Kunst, die die Schülerinnen der Q2 des Homburgischen Gymnasiums Nümbrecht gestalteten, erfolgt.
Vanessa Müller thematisiert in ihren Werken den Akt als Symbol für Verletzlichkeit und Stärke. Sie versteht Nacktheit nicht nur als körperlichen Zustand, sondern als Ausdruck von Authentizität und der Angst vor Sichtbarkeit. Der Akt wird zur Brücke zwischen innerer und äußerer Verletzlichkeit.
Anna Jäger legt einen besonderen Fokus auf eigene Emotionen und Gefühle, die sie versucht in der Kunst auszudrücken und zu verarbeiten. Außerdem hat sie Interesse am „Zwischenmenschlichen“. Wie geht man mit Einsamkeit in der Gesellschaft um? Wie kann man Verständnis füreinander entwickeln und lernen einander ehrlich zuzuhören?
Diese Themen wurden durch verschiedene Techniken und Materialien wie Aquarell, Linoldruck oder Ölmalerei zu Kunstwerken verarbeitet.
Die sehr gelungene Ausstellung erfreute sich über reichlich Besucher an den beiden Öffnungstagen und gibt Hoffnung für die Zukunft der Kunst.







